Trinkwasser ist kostbar. Daher sollte so wenig wie möglich davon verloren gehen oder verunreinigt werden.
MTA Messtechnik sorgt dafür, dass Ihre Trinkwasserversorgung von der Quelle bis zur Leitung in Ordnung bleibt.
Rohrreinigung von Trinkwasserleitungen | Luft - Wasser- Spülung
Die Verunreinigung von Trinkwasserleitungen mit Sedimenten wie Eisen, Mangan, Kalk, Humus, Schlamm, Sand- und anderen birgt die Gefahr von Wassertrübungen, Geruchs- und Geschmacksbelästigungen. Die Luft – Wasser – Spülung löst all diese Ablagerungen schonend und entfernt sie aus der Anlage.
Die Luft – Wasser – Spülung ist ein einfaches und sehr effektives Verfahren und ohne bauliche Maßnahmen praktisch überall durchführbar.
Sie arbeitet ohne Einsatz von Chemikalien, verbessert die Funktion von Ventilen, entlastet die Pumpen bei Pumpendruckleitungen und senkt dadurch auch die Energiekosten.
Video Luft - Wasser - Spülung
Vorgehensweise Luft - Wasser - Spülung
Zuerst wird eine ausgewählte Leitungsstrecke vom Versorgungsnetz abgesperrt
In die Leitung wird über eine computergesteuerte Luftaufbereitungsanlage sterile,
gekühlte und ölfreie Luft beigemischt.
In der Regel wird der verwendete Reinigungsdruck gleichmäßig unter dem normalen Betriebsdruck gehalten,
um Druckschläge und daraus resultierende Rohrbrüche zu vermeiden.
Durch die hohen Strömungsgeschwindigkeiten (bis zu 15m/s) kommt es zu Verwirbelungen.
Die entstehenden Kavitationserscheinung lösen die Ablagerungen an den Rohrwänden.
Abschließend wird die Leitung mit frischem Wasser reingespült und entlüftet.
Das Molchen von Leitungen ist ein altbewährtes aber aufwändiges Verfahren, bei dem das Risiko besteht,
dass ein eingebrachter Molch in der Leitung stecken bleibt.
Daher wird heutzutage praktisch nurmehr im Rahmen von Druckprüfungen gemolcht,
um Restluft aus den Leitungen herauszudrängen oder um neue Leitungen zu desinfizieren.
Molchtypen
Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Molchen in unterschiedlichen Härten
Innerhalb jeder Gruppe unterteilen sie sich in ca. 15 verschieden Typen je nach Anwendungsbereich.
Ein Molch darf maximal 5% größer sein als das zu reinigende Rohr und wird mit dem Wasser,
das in der Leitung fließt, mitgeschoben.
Vorgehensweise Molchen
Nach der Einführung über die Schleuse wird der Molch mit dem Eigendruck der Rohrleitung durch die Leitung weiterbefördert und muss am Ende der Reinigungsstrecke wieder aus der Leitung entfernt werden. Durch die spezielle Materialkonfiguration dieser Molche stellen auch Ventile und 90°-Bögen kein unüberwindbares Hindernis dar. Zu beachten ist aber, dass bei starken Ablagerungen sich diese vor dem Molch häufen und die Gefahr besteht, dass der Molch stecken bleibt.
T- Stücke oder 90° Bögen sind für Molche kein Problem, sogar längere Leitungsstrecken
können mit Molchen gereinigt werden.
Ein Molchreinigungsvorgang dauert jedoch relativ lange, da die Geschwindigkeit nur 0,5 – 1,0 m/s beträgt.
Molche für PVC und Kunststoffleitungen
| SW = swab, Schaumgummi polyesterbeschichtet, sehr weicher Molch
| DF = dura-form Schaumgummi polyurethanbeschichtet, mittel bis harter Molch
| XX = criss-cross Polyurethanplastik mit DF
| SH = geteilter DF
Molche für für Stahl- und Gussleitungen
| WB = wire-brush XX mit integriertem Stahlkern
| St = stud-big XX mit integriertem Stahlhaken
| Andere wie PVC- und Kunststoffleitungen
Brunnenreinigung und Regenerierung mit Air Jetting
Ein Rückgang des Grundwasserspiegels, Versandung, Korrosion und Inkrustation sind häufige Gründe für ein Nachlassen der Fördermenge und Wasserqualität eines Brunnens. MTA Messtechnik bietet Ihnen das Service, um den kontinuierlichen Förderbetrieb Ihres Brunnens zu gewährleisten und eine deutliche Verbesserung der Wasserqualität zu erreichen. MTA Air-Jetting arbeitet mit gekühlter, ölfreier Luft in Atemluftqualität ohne Einsatz jeglicher chemischer Mittel. Es beseitigt Eisen, Mangan, Humus, Schlamm, Sand, Verockerungen, Versinterungen und anderen Ablagerungen.
MTA Air-Jetting ist geeignet für Brunnenrohre, PVC-, Beton- und Steinzeugfilterrohre sowie für nicht wasserführende Pegelrohre. Eine Videoinspektion mit Unterwasserkamera sorgt für die exakte Bestandsaufnahme und Dokumentation vor und nach dem Reinigungsvorgang.
Unter Einsatz von gekühlter und ölfreier Luft in Atemluftqualität
| Kostengünstig
| Überall einsetzbar
| Ohne Einsatz von Chemikalien
Reinigung von
| Verockerungen und Versinterungen
| Eisen
| Mangan
| Humus
| Schlamm
| Sand
| Andere Ablagerungen
MTA Air-Jetting Standard | bis 300 bar, für Brunnenrohre
| Einbringen hochkomprimierter Luft in kurzen Intervallen
| Lufthydraulische Druckwellen erzeugen Kavitationseffekte
| Dadurch sehr tiefes Eindringen in den Filterkies
| Auflockerung der Kiesschüttung durch Druckbe- und -entlastung
| Gleichzeitige Reinigung von Brunnenrohr und Filterkies
MTA Air-Jetting Soft | 2 - 50 bar, für PVC, Beton- und Steinzeugfilterrohre
MTA Air-Water Jetting für nicht wasserführende Pegelrohre
Die Regenerierung mittels Luft- Wasser-Gemisch löst alle Arten von Ablagerungen und Verschmutzungen
von den Rohrwänden, auf den Filterstrecken und im Filterkies durch Verwirbelungen und Kavitationseffekte.
Dabei entstehen Strömungsgeschwindigkeiten von bis zu 25m/s.
Eine weitere Reinigungsalternative ist das Bürstverfahren
Entsanden zum Abtransport der Ablagerungen und Verschmutzungen
Nach dem Prinzip der Mammutpumpe wird ein spezielles Ventilsystem in den Brunnensumpf abgesenkt.
Es entsteht ein Luft-Wasser-Gemisch mit geringer Dichte und hohen Strömungsgeschwindigkeiten von bis zu 25 m/s. Feststoffe werden über die Steigleitung herausgespült.
Pumpversuche nach erfolgreicher Reinigung
Brunnenreinigung sorgt für ergiebigere Schüttung des Brunnens.
Videoinspektion mit Unterwasserkamera
MTA – Protokollierte Sicherheit
Regelmäßige, protokollierte und standardisierte Videoinspektion ist unverzichtbar für die Qualitätssicherung, Schadensbeurteilung sowie im Regenerierungs- und Sanierungsverfahren.
Bestandsaufnahme und Dokumentation vor und nach der Reinigung
| DN 125 – DN 800
| Einsatztiefen bis 1.000m
| Richtungsmessungen
| Temperaturmessungen
| Hochauflösende Radial- und Axialfarbbilder
| Digitale Filmdaten auf DVD
| Untersuchungsprotokoll
| Auswertungssoftware
Hier finden Sie Detailinfos zum Thema Brunnenreinigung zum Download:
So selbstverständlich wie Wäschewaschen oder Geschirrspülen
sollte auch die regelmäßige Reinigung unserer Trinkwasseranlagen sein.
Die im Wasser enthaltenen Begleitstoffe lagern sich an den Wänden des Wasserversorgungssystems ab
und bilden Ablagerungen und Verunreinigungen.
Auf diesem Nährboden setzten sich Keime, Pilze, Algen und Bakterien fest und verunreinigen
so unser Trinkwasser.
Daher ist die Reinigung und Desinfektion von Versorgungsanlagen einer der wichtigsten Tätigkeiten in der Trinkwasserversorgung und sollte ausschließlich nur von Fachleuten durchgeführt werden.
Vorgehensweise bei Rohrleitungen
Zuerst wird das Versorgungssystem mittels Luft-Wasserspülung oder durch Molchung gereinigt.
Danach wird über eine Dosieranlage das für das jeweilige Rohrsystem geeignete Desinfektionsmittel eingebracht.
Während der Desinfektion erfolgt gleichzeitig eine Druckprüfung.
Nach Ablauf der Einwirkzeit wird das Rohrsystem mit Frischwasser gespült und Proben entnommen.
Ein unabhängiges Lebensmittelinstitut überprüft daraufhin die Proben und stellt ein Zertifikat aus.
Vorteile der Desinfektion
| Keine Bildung von organischen Chlorverbindungen
| Keine Inaktivierung vor Einleitung in den Kanal oder Vorfluter erforderlich
| Führt zur Ablösung des Biofilms
| Individuelle Lösungen möglich durch Kombination verschiedener CARELA Produkte
| Eventuelle Restmengen des Desinfektionsmittels zersetzen sich zu Sauerstoff und Wasser
Der sorgsame Umgang mit Wasser ist ein Gebot unserer Zeit.
Aus diesem Grund ist die regelmäßige Überprüfung eines Leitungssystems unerlässlich.
Durch geodynamische Veränderungen im Boden können verschiedene Arten von Wasserverlusten entstehen.
Dabei muß nicht immer ein signifikanter Anstieg des Verbrauches gegeben sein, auch kleine Verluste summieren sich.
Denken Sie nur an den tropfenden Wasserhahn.
Mit WCS - Water Control Systems kann eine permanente Überwachung von Wasserrohrnetzen erfolgen
und teure Verluste werden so vermieden.
Je nach Bedarf und den örtlichen Gegebenheiten müssen die optimalen und dem neuesten Stand der Technik entsprechenden Messverfahren angewendet werden.
Leckortung Methoden
Nacht-Mindesteinspeise-Mengenermittlung
Dieser Begriff meint die permanente Überwachung von Wasserrohrnetzen zur Früherkennung von Wasserverlusten
Wasserverlustanalyse (Nullzuflussmessung)
Verfahren zur Eingrenzung und mengenmäßigen Ermittlung von Wasserverlusten und Erfassung von netzspezifischen Daten als Grundlage für ein Netzinformationssystem
Messmethode zur akustischen Vor- und Punktortung von Leckstellen
Akustische Zonenüberwachung
Mittels Geräuschlogger mit Funkauswertung, zur Eingrenzung von Leckstellen einsetzbar als Verfahren für die permanente Netzüberwachung wie auch für einmalige Überprüfungen
Geophonabhorchung
Akustische Messmethode mittels Geophon und Messverstärker zur Eingrenzung und Punktortung von Leckstellen
H2 Spürgasverfahren
zur Lokalisation kleinster Leckstellen, Tropfverluste und Undichtigkeiten auch auf Kunststoffleitungen.
Rohrleitungen zu orten wird oft notwendig, wenn Pläne ungenau sind oder ganz fehlen.
Mit speziellen Leitungsortungsverfahren ist es möglich, sowohl metallische als auch nichtmetallische Leitungen
zuverlässig zu orten.
Fallschirm-Injektionsverfahren
Mit diesem Verfahren für nichtmetallische Rohrleitungen wird über eine Anbohrschelle ein Fallschirm unter Druck in die zu ortende Leitung eingebracht.
Mit Hilfe der Fließbewegung des Wassers entfaltet sich dieser und zieht durch eine spezielle Vorrichtung
ein Ortungsstahlseil nach sich. Nach Erreichung der gewünschten Einspüllänge wird der Fallschirm umgeklappt und kann nach vollzogener Ortungsmessung im Normalbetriebszustand vollständig aus der Leitung entfernt werden.
Das zur Ortung eingeführte Stahlseil wird mit einem elektrischen Signal beaufschlagt.
Dieses Verfahren eignet sich für Leitungslängen bis 2.000lfm.
Längere Strecken werden in Teilabschnitte unterteilt.Die Leitung wird ca. alle 10 Meter auf Lage und Tiefe geortet,
die Daten werden protokolliert und können vom Vermessungsbüro ins Planwerk übernommen werden.
Der schlimmste Alptraum jeder Feuerwehr ist ein leerer Hydrant!
Solche Situationen passieren nicht oft - aber mit den drohenden Schäden, die daraus entstehen können,
stellt ein nicht voll funktionsfähiger Hydrant ein Risiko dar, das unbedingt vermieden werden muss;
zumal Sicherheit in diesem Fall einfach zu gewinnen ist.
Der Gesetzgeber schreibt regelmäßige Überprüfungen vor. Anhand des MTA Prüfprotokolls kann die jährliche Überprüfung und die aursreichende Menge an zur verfügung stehendem Löschwasser nachgewiesen werden.
Wir bieten Ihnen die Hydrantenüberprüfung als Service und damit die Sicherheit, die Löschwassermenge jedes einzelnen Hydranten zu kennen und nachweisen zu können.
Mit dem HYP - Hydrantenprüfgerät wurde die MTA 2007 mit dem 1. Platzdes Innovations- und Forschungspreises des Landes Kärnten ausgezeichnet,
und für den Sonderpreis "Econovius 2007" im Rahmen des Staatspreise für Innovation nominiert.
Hydrantenüberprüfung Vorgehensweise
Nach der Überprüfung jedes einzelnen Hydranten werden die Daten ausgewertet und ein Prüfprotokoll erstellt.
Anhand der Protokolle kann jederzeit nachgewiesen werden, dass der Hydrant alle erforderlichen Werte erfüllt
und somit im Notfall die nötigen Wassermengen liefert.
Es besteht auch die Möglichkeit, die ermittelten Werte in einen Löschplan
oder einen digitalen Leitungskartaster zu übernehmen oder diese zu erstellen.
Hydrantenüberprüfung Vorteile
| Messdaten können nicht beeinflusst oder verfälscht werden
| Lückenlose Dokumentation mit GPS Daten
| Sehr hohe Messgenauigkeit durch geeichte Messgeräte
| Absicherung der Gemeinden hinsichtlich der Leistungsfähigkeit von Hydranten
| Synchroner Datenbestand zwischen WVU und Feuerwehr
| Absicherung des WVU und seiner Verantwortlichen gegen Regressforderungen
Features
| Prüfung und Dokumentation von Löschwassermengen l/min - Fließdruck
| Geeichtes Messgerät
| Kraftschlüssel Nm
| Verwaltungssoftware mit Erinnerungsfunktion
Quellen können im Laufe der Zeit an Leistung verlieren,
das muß aber nicht immer an verringertem Wasseraufkommen liegen.
Oft sind partielle Verlegungen durch Sedimente oder Wurzeleinwüchse dafür verantwortlich.
Vorgehensweise
In die Quellfassungsleitung wird eine spezielle Kamera eingeführt und eine optischen Inspektion durchgeführt.
Da die Kamera mit einem Sender ausgestattet ist, können problematische Positionen eruiert werden.
An wichtigen Stellen kann eine genaue Ortung erfolgen und im Anschluß das Problem behoben werden.
Bei Pumpversuchen ist Genauigkeit und schneller Zugriff auf Messwerte unerlässlich.
Mit WCS - Water Control Systems® können wir eine Vielzahl von verschiedenen Messwerte
in kurzen Intervallen zur Verfügung stellen.
Die Werte können permanent per Internet auf einem Rechner oder Handy abgerufen werden.
Sogar Alarmmeldungen werden durch die Definition von Grenzwerten automatisch an Endgeräte verschickt,
so dass Sie den Zustand Ihrer Anlage stets im Überblick behalten und Änderungen rechtzeitig veranlassen können.
Mögliche Messparameter:
| Leistung in Litern
| Pegelstand
| Temperatur
| Leitfähigkeit
| pH-Wert
| Redox
| Trübung
Wärmetauscher und Kühlanlagen arbeiten nur effizient, wenn sie regelmäßig gewartet werden.
Je nach System ist ein Wartungszyklus von zwei bis vier Jahren vorzusehen.
Bereits 1mm an Ablagerungen im System kann einen Leistungsverlust von 30% verursachen.
Das ist gleich bedeutend mit mehr erforderlichen Betriebsstunden, mehr Energieverbrauch und höherem Verschleiß.
Das kann dann bis zum Totalausfall des Systems führen. Warten Sie nicht mit der Wartung.
Vorgehensweise
Individuell für Ihr System geeignete Reinigungsmittel werden ohne aufwändige Demontagearbeiten in die Anlage eingebracht.
Abhängig von System und Verschmutzungsgrad werden hochentwickelte Regenerierflüssigkeiten durch die gesamte Anlage gepumpt.
Das garantiert auch die Reinigung an schwer zugänglichen oder innenliegenden Teilen bei gleichzeitiger Schonung der einzelnen Bauteile.
Nachdem die Anlage vollständig gereinigt ist, können Versiegelungen vorgenommen werden und nach anschließender Neubefüllung,
kann der Betrieb wieder fortgesetzt werden.