Trinkwasser Dienstleistung und Service
-
-
-
-
-
-
-
-
1. Rohrreinigung von Trinkwasserleitungen
Luft - Wasserspülung
Die Luft - Wasserspülung ist eine vorsorgliche Reinigung von Trinkwasseranlagen bis zu DN400. Es werden Sedimente wie Eisen, Mangan, Kalk, Humus, Schlamm, Sand- und anderen Ablagerungen gelöst, und aus der Anlage entfernt, damit beugt man der Gefahr von Wassertrübungen, Geruch- und Geschmacksbelästigungen vor. Die Luft - Wasserspülung ist eine einfache und sehr effektive Methode für die Rohrreinigung und kann praktisch überall Durchgeführt werden. Sie erfordert keine baulichen Maßnahmen verbessert die Funktion von Ventilen entlastet die Pumpen bei Pumpendruckleitungen und senkt dadurch die Energiekosten.
Vorgehensweise:
Zuerst wird eine ausgewählte Leitungsstrecke vom Versorgungsnetz abgesperrt. In die Leitung wird über unsere computergesteuerte Luftaufbereitungsanlage sterile, gekühlte und ölfreie Luft beigemischt. In der Regel wird der verwendete Reinigungsdruck gleichmäßig unter dem normalen Betriebsdruck gehalten um Druckschläge und daraus resultierende Rohrbrüche zu vermeiden. Durch die hohen Strömungsgeschwindigkeiten (bis zu 15m/s) kommt es zu Verwirbelungen und durch die entstehenden Kravitationserscheinung werden die Ablagerungen an den Rohrwänden gelöst. Anschließend wird die Leitung mit frischem Wasser reingespühlt und entlüftet .

Danach Vorher
Molchen / Polly-Pig Verfahren 
Das Molchen von Leitungen ist ein altes und aufwändiges Verfahren welches das Risiko in sich birgt, das der Molch in der Leitung stecken bleibt. Heutzutage wird nurmehr im Rahmen einer Druckprüfung gemolcht um die Restluft in den Leitungen herauszubekommen oder um neue Leitungen zu desinfizieren. Meist sind auch aufwändige bauliche Maßnahmen zu treffen und es ist langwierig und teuer.
Vorgehensweise:
Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Molchen mit unterschiedlichen Härten. Innerhalb jeder Gruppe unterteilen sie sich in ca. 15 verschieden Typen für die verschiedenen Anwendungsbereiche. Ein Molch darf maximal 5% größer sein als das zu reinigende Rohr und wird mit dem Wasser das in der Leitung fließt mitgeschoben. T- Stücke oder 90° Bögen sind für Molche kein Problem sogar längere Leitungsstrecken können mit Molchen gereinigt werden, dauert jedoch relativ lange da die Geschwindigkeit nur 0,5 – 1,0 m/s beträgt.
für PVC+ Kunststoffleitungen 
SW = swab, Schaumgummi polyesterbeschichtet, sehr weicher Molch
DF = dura-form Schaumgummi polyurethanbeschichtet, mittel bis harter Molch
XX = criss-cross Polyurethanplastik mit DF
SH = geteilter DF
für Stahl + Gussleitung
WB = wire-brusch XX mit integriertem Stahlkern
St = stud-big XX mit integriertem Stahlhacken
ansonsten gleich wie bei PVC+ Kunststoffleitungen
2. Desinfektion von Trinkwasseranlagen

So selbstverständlich wie das Wäschewaschen oder Geschirrspülen soll auch die regelmäßige Reinigung unserer Trinkwasseranlagen sein. Die im Wasser enthaltenen Begleitstoffe lagern sich an den Wänden des Wasserversorgungssystems ab und bilden Ablagerungen - Verunreinigungen. Auf diesem Nährboden setzten sich Keime, Pilze, Algen und Bakterien fest und verunreinigen so unser Trinkwasser. Daher ist die Reinigung und Desinfektion von Versorgungsanlagen einer der wichtigsten Tätigkeiten in der Trinkwasserversorgung und sollte ausschließlich nur von Fachleuten durchgeführt werden.
Vorgehensweise bei Rohrleitungen:
Zuerst wird das Versorgungssystem mittels Luft-Wasserspülung oder durch Molchung gereinigt. Danach wird über eine Dosieranlage das für das jeweilige Rohrsystem geeignete Desinfektionsmittel eingebracht. Während der Desinfektion erfolgt gleichzeitig eine Druckprüfung. Nach Ablauf der Einwirkzeit wird das Rohrsystem mit Frischwasser gespühlt und Proben entnommen. Ein unabhängiges Lebensmittelinstitut überprüft daraufhin die Proben und stellt ein Zertifikat aus.
Vorteile unserer Reinigung:
-
Keine Bildung von organischen Chlorverbindungen
-
Keine Inaktivierung vor Einleitung in den Kanal oder Vorfluter erforderlich
-
Führt zur Ablösung des Biofilms
-
Individuelle Lösung durch Kombination von verschiedenen CARELA Produkten
-
Eventuelle Restmengen des Desinfektionsmittels zersetzen sich zu Sauerstoff und Wasser
3. Entkalken von Wärmetauschern
Wärmetauscher und Kühlanlagen arbeiten nur dann effizient, wenn sie regelmäßig gewartet werden Je nach System reicht meist ein Zyklus von zwei bis vier Jahren aus. Bereits 1 mm an Ablagerungen im System kann einen Leistungsverlust von 30% verursachen. Daraus folgend muß die Anlage mehr oder länger arbeiten verbraucht dadurch mehr Energie und verschleißt schneller. Das kann dann bis zum Totalausfall des Systems führen.
Vorgehensweise:
Die individuell an jedes System angepassten Reinigungsmittel werden ohne große Demontagearbeiten in die Anlage eingebracht. Abhängig vom System und dem Verschmutzungsgrad werden die hochentwickelten Regenerierflüssigkeiten durch die ganze Anlage gepumpt. Das garantiert auch die Reinigung an schwer zugänglichen oder innenliegenden Teilen bei gleichzeitiger Schonung der einzelnen Bauteile. Nachdem die Anlage vollständig gereinigt ist können manche noch versiegelt werden und anschließen befüllt wieder in Betrieb gehen.
Durch die effiziente und schnelle Reinigung können Ausfälle vermieden 
und eigene Arbeitszeit gespart werden.
4. Leckortung
Wasser ist ein kostbares Gut!
Und ein Gebot unserer Zeit ist wohl der sorgsame Umgang mit Wasser. Aus diesem Grund ist die regelmäßige Überprüfung eines Leitungssystems unerlässlich. Denn durch geodynamische Veränderungen im Boden können verschiedenste Arten von Wasserverlusten entstehen. Dabei muß nicht immer ein signifikanter Anstieg des Verbrauches gegeben sein, auch kleine Verlust summieren sich wie zum Beispiel ein tropfender Wasserhahn.
Mit dem WCS - Water Control System kann eine permanente Überwachung von Wasserrohrnetzen erfolgen, und teure Verluste vermieden werden.
"Wasserverluste können nur gesenkt werden, wenn die Zeitspanne von der Entstehung bis hin zur Reparatur gesenkt wird!"
Je nach Bedarf und den örtlichen Gegebenheiten müssen die optimalen und dem neuesten Stand der Technik entsprechenden, Messverfahren angewendet werden.
Nachtmindesteinspeisemengenermittlung
permanente Überwachung von Wasserrohrnetzen zur Früherkennung von Wasserverlusten.
Wasserverlustanalyse ( Nullzuflussmessung )
Verfahren zur Eingrenzung und mengenmäßigen Ermittlung von Wasserverlusten und Erfassung von netzspezifischen Daten als Grundlage für ein Netzinformationssystem.
Korrelationsmesstechnik ( Laufzeitdifferenzmessverfahren )
Messmethode zur akustischen Vor- und Punktortung von Leckstellen.
Akustische Zonenüberwachung mittels Geräuschlogger mit Funkauswertung
Akustische Messmethode zur Eingrenzung von Leckstellen einsetzbar als Verfahren für die permanente Netzüberwachung wie auch für einmalige Überprüfungen.
Geophonabhorchung
Akustische Messmethode mittels Geophon und Messverstärker zur Eingrenzung und Punktortung von Leckstellen.
H2 Spürgasverfahren
zur Lokalisation kleinster Leckstellen Tropfverlusten, Undichtigkeiten auch auf Kunststoffleitungen
Mit dem H2 Spürgasverfahren finden wir durch unsere Langjährige Erfahrung jedes Leck!
5. Leitungsortung

Oft ist es notwendig Rohrleitungen zu orten, wenn Pläne ungenau sind oder ganz fehlen. Mit der Leitungsortung ist es möglich alle metallischen Leitungen punktgenau zu orten. Bei allen anderen Arten von Leitungen muß zuvor ein Rohraal eingezogen werden um diese zu finden.
6. Hydrantenüberprüfung
Der größte Alptraum jeder Feuerwehr ist ein leerer Hydrant!
Solche Situationen passieren Gott sei Dank nicht oft - aber doch immer wieder! Daher schreibt der Gesetzgeber auch regelmäßige Überprüfungen vor, und Wasserversorgungsunternehmen sind verpflichtet die Löschwassermenge der einzelnen Hydranten bekannt zu geben.
Vorgehensweise:
Nach der Überprüfung jedes einzelnen Hydranten werden die Daten ausgewertet und ein Prüfprotokoll erstellt. Anhand der Protokolle kann jederzeit nachgewiesen werden, das der Hydrant alle erforderlichen Werte erfüllt und somit im Notfall die nötigen Wassermengen liefert. Es besteht auch die Möglichkeit, die gewonnen Werte in einen Löschplan oder in einen digitalen Leitungskartaster zu übernehmen oder diese zu erstellen.
Vorteile unserer Überprüfung:
-
Messdaten können nicht beeinflusst oder verfälscht werden
-
Lückenlose Dokumentation mit GPS Daten
-
Sehr hohe Messgenauigkeit durch geeichte Messgeräte
-
Absicherung der Gemeinden hinsichtlich der Leistungsfähigkeit von Hydranten
-
Synchroner Datenbestand zwischen WVU und Feuerwehr
-
Absicherung des WVU und seiner Verantwortlichen gegen Regressforderungen
7. Optische Inspektion von Quellfassungsleitungen
Quellen können im Laufe der Zeit an Leistung verlieren, das muß aber nicht immer an verringertem Wasseraufkommen liegen. Oft sind teilweise Verlegungen durch Sedimente oder auch Wurzeleinwüchse dafür verantwortlich.
Vorgehensweise:
In die Quellfassungsleitung wird eine spezielle Kamera eingeführt und eine optischen Inspektion durchgeführt. Da die Kamera mit einem Sender ausgestattet ist, kann an wichtigen Stellen eine genaue Ortung erfolgen und im Anschluß das Problem behoben werden.
8. Pumpversuche
Bei Pumpversuchen ist Genauigkeit und schneller Zugriff auf Messwerte unerlässlich. Mit dem WCS - Water Control System können wir eine Vielzahl von verschiedenen Messwerten in kurzen Intervallen zur Verfügung stellen. Die Werte können dann permanent über einen Web Zugang abgerufen werden. Sogar Alarmmeldungen werden durch die Deffinition von Grenzwerten automatisch an Endgeräte verschickt.
Folgende Parameter können gemessen werden:
-
Liter Leistung
-
Pegelstand
-
Temperatur
-
Leitfähigkeit
-
pH-Wert
-
Redox
-
Trübung
Beispiel eines Pumpversuches:
